Da gibts mein Frauchen Sandra, mit der ich eigentlich am meisten Zeit verbringe. Mit ihr gehe ich meistens spazieren und in die Hundeschule oder wir unternehmen sonst alles Mögliche wie Zugfahren, Einkaufscenter kennenlernen, Wildparks besuchen, Autofahren, Kinderspielplatz etc. Sie hat auch 4 Wochen Urlaub genommen, dass sie mir alles wichtige beibrinen kann, als ich bei ihnen eingezogen bin.
Dann gehört da noch Dominic, der Freund von Sandra zur Familie, auch er ist immer dabei, wenn wir etwas unternehmen, aber dann vor allem am Abend oder am Wochenende.
Zu unserer "tierischen" Familie gehört noch ein halber Zoo, draussen leben in einem grossen Gehege Kaninchen und Meerschweinchen, leider wohnen sie hinter einem Gitter, und sind so für mich unerreichbar - wirklich gemein - Frauchen
sagt ich bin zu wild - stimmt doch gar nicht, ich würde ja nur ein bisschen spielen mit ihnen. Dann leben noch 3 Katzen und und 3 Degus bei uns, mehr über meine tierischen Mitbewohner erfährt ihr auf
www.tierliparadies.ch
Oben Sandra & Dominic,
unten mein Zuhause in Möriken
und hier alle meine tierischen Mitbewohner:
Schon als kleines Kind wollte ich immer einen Hund haben, doch wie so viele Kinder, bekam auch ich nie einen Hund. Aber im Prinzip war das schon gut so, denn damals wäre ich sowieso noch zu jung gewesen, um mich selbst sinnvoll und um ihn kümmern zu können. So vergingen also die Jahre, Schule, Sprachaufenthalt im Tessin, dann Ausbildung zur Krankenschwester, und jetzt die Arbeit in einer Spezialarztpraxis. 1999 lerne ich Dominic kennen, und im Frühling 2003 zogen wir nach Hägglingen in ein 5 1/2 Zimmer Doppeleinfamilienhaus. Da Dominic Tiere genau so gerne mag wie ich, zogen nach und nach Tiere bei uns ein, oft solche, die eine nicht so tolle Vergangenheit hatten und bei uns einen schönen Lebensplatz fanden. 1 - 2 mal wöchentlich war und bin ich mit Azaro, einem Labrador Retriever aus unserem Dorf unterwegs.
Doch etwas fehlte, noch immer bestand der grosse Wunsch, einen eigenen Hund als treuen Begleiter zu haben. Wir haben uns sehr lange mit der Entscheidung herumgeschlagen, bis dann im Sommer 2006 fest stand, wir wollen es wagen.
Für mich war immer klar, das es ein Flat sein soll. Wann genau ich mich in diese Rasse verliebt habe, weiss ich nicht einmal mehr so genau, aber dieser mittelgrosse, schwarze, elegante, freundliche, gelehrige, aufmerksame und aktive Arbeitshund hat es mir angetan, und auch Dominic geflällt der Flat sehr gut.

Also haben wir Bücher gelesen (unter anderem Flatcoated Retriever. Das große Rassehandbuch) und informierten uns über Züchter und darüber, wer in nächster Zeit einen Wurf geplant hatte.
Im Herbst 2006 besuchten wir Frau Jaussi von den
Nealas, und sie hatte eine Hündin, die vor ein paar Wochen gedeckt worden war und deren Welpen Mitte November zur Welt kommen sollten. So warteten wir gespannt, ob die Hündin tatsächlich trächtig war und fieberten dann der Geburt entgegen. Und am 18. November 2006 brachte die Hündin 9 Welpen zur Welt, 2 Hündinnen und 7 Rüden.
Nach 10 Wochen und einigen Besuchen ist dann am Sonntag, 28. Januar 2007 unser Fellow bei uns eingezogen.